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Champignon

Vitalpilz Champignon – Agaricus bisporus – Traditionelle Chinesische Medizin

Champignon_pixabay_mushroom-372064_1920Der Champignon de Paris gehört botanisch zur Gruppe der Agaricaceae. Wir haben den Namen Champignon aus dem Französischen übernommen, da dort die Kinderstube der europäischen Zucht dieses Schatzes stand. Ein Melonenzüchter beobachtete Anfang des 17. Jahrhundert, dass auf seinem Melonenabfall, auf dem auch das Abwaschwasser wilder Champignons aus seiner Küche landete, eben diese Champignons besonders üppig wuchsen. Die erste genaue Zuchtanleitung wurde 1651 in dem Gartenbuch „Der französische Gärtner“ veröffentlicht. Von 1651 bis in die Gegenwart fand eine enorme Entwicklung der Zucht des Champignons bis hin zur Entschlüsselung seines Genoms im Jahr 2009 statt. Doch stand der kulinarische Aspekt ganz klar im Vordergrund und es wurde völlig übersehen, welchen wertvollen Beitrag der Champignon für die Gesundheit leisten kann.

Die Bedeutung des Champignon als Medizinalpilz in der Naturheilkunde

In der Makrobiotik und der veganen Szene gehören Champignons mit zu den wichtigsten Superfoods. Ernährungsphysiologisch wartet der Pilz mit einer Vielzahl an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen sowie allen 8 essentiellen Aminosäuren auf. Für den Magen-Darm-Trakt ist er ein wahrer Segen. Er sorgt für eine Verbesserung der physiologischen Darmflora bei gleichzeitiger Reduzierung pathogener Keime, wie z. B. der Clostridien oder des Helicobacter pylori. Des Weiteren neutralisiert der Champignon Methan, Indol und Skatol direkt im Darm und kann somit der Halitosis, also Mundgeruch vorbeugen. Auch die Nieren werden durch ihn positiv beeinflusst. Bei einer Niereninsuffizienz ist er in der Lage den Untergang des Funktionsgewebes erheblich zu verzögern und somit eine eventuell notwendig werdende Dialyse zeitlich nach hinten zu verschieben. Ähnliches leistet er auch bei Lebererkrankungen, er bietet vor allem Schutz vor Leberverfettung.

Champignon_pixabay_mushroom-372044_1920In der Tumortherapie entpuppte sich der Agaricus bisporus als absolute Bereicherung für die unterstützende Behandlung hormonabhängiger Tumoren. Durch die Hemmung des Enzymes Aromatase, welches für die Bildung von Östrogen gebraucht wird und 5-alpha Reduktase, welches die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron bewirkt, ist der Champignon in der Lage, sowohl gutartige als auch bösartige Brust- und Prostataerkrankungen positiv zu beeinflussen. Auch steigert er die Aktivität der natürlichen Killerzellen und moduliert somit das Immunsystem. Zudem ist er in der Lage, die Apoptose einzuleiten, also den Tod der Krebszellen. Als Highlight glänzt er beim Thema Wundheilung. Sie wird gefördert und Narbenbildung erfolgreich unterbunden.

Haupteinsatzbereich des Vitalpilz Champignon

  • Krebserkrankung, insbesondere Brust-, Prostata- und Darmkrebs
  • Magen-Darmerkrankungen mit Dysbiose, Entgiftung
  • Niereninsuffizienz, Hyperurikämie und Hyperkreatinämie

Weitere Bezeichnungen für den Champignon: Agaricus bisporus, Agaricus brunnescens Peck, Egerling, Angerling, Button Mushroom, Shanpinyon, Mo GU

Mehr Wissenswertes zum Champignon – Agaricus bisporus

Von Frankreich aus startete Mitte des 17. Jahrhunderts der Champignon de Paris seinen Siegeszug rund um den Erdball. Zu dieser Zeit standen jedoch ganz klar seine kulinarischen Vorzüge im Fokus. Da der Champignon auf Kompost oder Mist schon fast alleine wächst, war er lange Zeit als „Fleisch des armen Mannes“ beliebt, wobei sich die Erntezeit unter natürlichen Bedingungen auf die Sommermonate beschränkte. Findige Champignonzüchter entdeckten schnell, dass der Pilz kein Licht zum Gedeihen braucht und nutzten alte Keller und Gewölbe zur Kultivierung dieses edlen Schatzes, weil dort ganzjährig eine optimale Temperatur und Feuchtigkeit gewährleistet werden konnte.
Ernährungsphysiologisch hat der Champignon einiges zu bieten, so ist er berechtigterweise bei Veganern, Vegetariern und Rohköstlern sehr beliebt. Sein Gehalt an Protein liegt bei bis zu 40 % und es sind alle 8 (10) essentiellen Aminosäuren enthalten.
Bei den Mineralstoffen ist der Gehalt an Magnesium, Kalium, Phosphor und Calcium beachtlich, aber von Natrium gering. Spurenelemente sowie die Vitamine Vitamine A, Beta-Carotin, der komplette B-Komplex, Folsäure, Vitamin C, D, E und K sind ebenfalls reich vorhanden.

Champignon (Agaricus bisporus) wertvolle Inhaltsstoffe und medizinisch interessant

Im Focus des Interesses steht die in beachtlicher Menge enthaltene konjungierte Linolsäure (CLA). Mittlerweile konnte der positive Einfluss der essentiellen Fettsäure auf diverse gesundheitliche Probleme bestätigt werden. Sie wirkt sowohl präventiv gegen Diabetes II als auch gegen Arteriosklerose und es lässt sich durch Zuführung der Fettsäure der Körperfettanteil stark reduzieren.
Tierversuche zeigten, dass CLA Krebszellen hemmt, stark antioxidativ wirkt und das Immunsystem unter anderem durch Steigerung der dendritischen Zellen und der Herstellung von TNF-alpha und IFN-gamma anregt. Der Vollständigkeit halber muss aber festgehalten werden, dass für all diese Reaktionen zusätzlich noch andere Mechanismen des Champignons eine Rolle spielen. Zum Beispiel haben auch die antigenbindenden Lektine (ABL) des Champignons eine krebshemmende Wirkung. Diese Proteine binden an ein Molekül, das nur Krebszellen besitzen, werden von diesen aufgenommen und hemmen dann deren Zellteilung.
Sehr beeindruckend zeigt sich der Vitalpilz Agaricus bisporus durch seine dosisabhängige Wirkung auf hormonabhängige Tumoren und auf Colon-Ca. Er überzeugt als Aromatasehemmer bei Mamma- und Prostatakarzinom und Hemmer des Steroid Enzyms 5- alpha- Reduktase, das für die Umwandlung von Testosteron in seine aktivste Form, dem Dihydrotestosteron (DHT) benötigt wird. Zudem ist er in der Lage, die Apoptose von Krebszellen einzuleiten.
Weitere äußerst nützliche Eigenschaften des Egerlings sind seine schützenden Effekte sowohl auf die Nieren, als auch auf die Leber. Er kann eine Niereninsuffizienz im Fortschreiten einbremsen und die Leber vor Leberverfettung schützen.

Nützlichkeit vom Champignon (Agaricus bisporus) für den Magen-Darm-Trakt

  1. Sorgt für ein besseres Milieu durch Unterstützung der physiologischen Darmflora. Dadurch werden pathogene Keime wie Helicobacter pylori und Clostridien zurückgedrängt.
  2. Seine Fähigkeit, Indol, Methan, Skatol und andere Geruchsstoffe bereits im Darm abzubauen und so der Halitosis entgegen zu wirken, ist ein weiteres Benefit.

Daraus ergeben sich folgende Anwendungsmöglichkeiten für den Vitalpilz Agaricus bisporus:

  • Tumorerkrankungen, insbesondere Mamma-, Prostata- und Colon-Ca
  • Metabolisches Syndrom
  • Entgiftung
  • Magen-/Darmerkrankungen
  • Unterstützung einer Symbioselenkung
  • Unterstützung einer Gewichtsreduktion
  • Leberschutz und Unterstützung
  • Nierenschutz und Unterstützung
  • Gicht
  • Cholesterinstoffwechsel

Vitalpilz Champignon (Agaricus bisporus) TCM – Einsatz in der Traditionellen chinesischen Medizin

Temperatur: kühl
Geschmack: süß
Funktionskreis: Magen, Milz, Darm, Lunge

TCM Wirkweise:

  • löst und transformiert Nässe, Feuchtigkeit und Schleim
  • eliminiert Hitze und leitet Toxine aus
  • tonisiert Lungen- Yin und tonisiert Milz-und Magen-Qi, tonisiert Wie Qi

TCM Indikationen für den Vitalpilz sind:

  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Metabolisches Syndrom
  • Unterstützende Behandlung von Krebs und Metastasen
  • Präventiv gegen die Entstehung von Krebs und Metastasen
  • Entgiftung, trockener Husten aber auch Husten mit reichlich Auswurf, Asthma, löst Stoffwechselschlacken
  • Milchbildungsmangel
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Energiemangel
  • erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Leukopenie

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