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Vitalpilze Soffwechsel im Flow

(Fachinformationen von D.Richtsteig – Vitalität und Lebensfreude ein ganzes Leben lang ist das Ziel für uns und unsere Patienten.)

Vitalität und Lebensfreude ein ganzes Leben lang

Erfreulich ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die als Vorbild dienen können. Zum Beispiel Arthur de Vany, ein passionierter Ernährungsrebell, der mit 76 Lebensjahren beneidenswerte Fitness und Kraft ausstrahlt. Oder Eveline Hall, ein Topmodell, das als 65-jährige attraktiv und sexy über den Laufsteg schwebt. Wie sie es schaffen, bis ins reifere und hohe Alter so herzerfrischend strahlend und fit zu sein?
Neben den genetischen Voraussetzungen, die wir mit in dieses Leben bringen, gibt es zweifellos ein paar wissenswerte Regeln und Methoden, die uns dabei unterstützen, möglichst lange den bestmöglichen Gesundheitszustand zu erhalten oder wieder zu erlangen. Unumgänglich sind auf Dauer eine möglichst natürliche Ernährung, Freude an Bewegung und möglichst wenig negativen Stress.
Unsere Körper unterliegen ständiger Wandlung. Wir sind heute nicht mehr die gleiche Person wie gestern. Ständiger Auf- und Abbau, aufnehmen und loslassen, geben und nehmen meistert unser Organismus normalerweise problemlos und ohne unsere bewusste Wahrnehmung. Ein bauliches Meisterwerk der Natur, mit magischen Toren, an denen Fremdes zu Eigenem und Eigenes zu Fremdem wird.
Um aber dieses Meisterwerk auf Dauer erhalten zu können, ist es notwendig die entsprechenden Bausteine bereitzustellen und den Bauschutt wieder zu entsorgen. Unsere magischen Tore, Lunge, Darm, Haut und Schleimhäute müssen unterstützt und entlastet werden, damit sie uns nähren, erhalten und schützen können.
Dies stellt sich durch die Vielfalt der Nahrungsmittel- und Umweltgifte als eine große Herausforderung dar. Neben Giften und kritischen Substanzen in Nahrungsmitteln, Wasser und Bekleidung haben wir auch mit Schwermetallen, Abgasen, Medikamenten und Strahlen- bzw. Elektrobelastung zu kämpfen. Die Folge ist massive Übersäuerung durch ein Übermaß an freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies=ROS) und dadurch oxidativer Stress.

Es gibt exogene (Toxine von außen) oder endogene (durch Stoffwechsel) freie Radikale, auch Oxidantien genannt.

Sauerstoff gelangt über die Lungen ins Blut und wird so durch den Körper zu den Zellen transportiert. In der Zelle brauchen die Mitochondrien Sauerstoff zur Energiegewinnung durch Glykolyse. Es entsteht CO2, welches über das Blut zurück zur Lunge transportiert und abgeatmet wird. Bei diesem Vorgang entstehen freie Radikale, die jedoch normalerweise von Antioxidantien abgefangen werden. Ein freies Radikal ist eine Sauerstoffverbindung, welcher durch die Energiegewinnung ein Elektron abhanden gekommen ist. Dieses fehlende Elektron wird jetzt panisch zu ersetzen versucht. In dieser Panik reißen die freien Radikale das ihnen fehlende Elektron einfach aus anderen Atomen oder Molekülen an sich.
Unser Körper schützt sich normalerweise, indem er diesen hungrigen Radikalen großzügig ein Elektron von Antioxidantien wie z.B. Vit C und E, Enzyme wie Superoxiddismutase oder Coenzym Q10 anbietet. Versorgt werden wir normalerweise mit genügend Antioxidantien und Enzymen aus einer natürlichen Ernährung über Pilze, Gemüse, Wurzeln, Nüssen und Obst. Zum Aufbau und zur Reparatur unseres Körpers brauchen wir außerdem Eiweißbausteine oder besser gesagt 24 Aminosäuren, von denen 8 für uns essentiel sind.
Leider ist in der heutigen Industrienahrung meist nicht einmal die Menge an diesen wertvollen Substanzen enthalten, die wir benötigen, um das gerade Gegessene unbeschadet zu verstoffwechseln.
Dramatischer Weise sind Auszugsprodukte, Designerfood und Mikrowellenessen zum täglichen Standard in den mitteleuropäischen Haushalten geworden. Dazu kommt übermäßiger Fleischkonsum sowie Strahlenbelastung durch Handy und PC und zu allem Überfluss meist entweder zu wenig oder übertriebener Sport. Ein unseliger Kreislauf kann entstehen, wenn durch den körperlichen Stress permanent das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird, was wiederum unweigerlich zu einem erhöhten Insulinspiegel führt und dadurch zu Übergewicht. Nicht nur Übergewicht, sondern auch ein beschleunigter Alterungsprozess oder schwere chronische Erkrankungen können uns in Folge das Leben schwer machen.
Eine durchschlagend erfolgreiche Möglichkeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und in den Griff zu bekommen, ist die Vitalpilztherapie. Zum einen sind diese faszinierenden Früchte des Waldes wahre Vitamin- und Mineralstoffpakete und reich an Radikalfängern. Zum anderen sind sie wertvolle Entgiftungswunder. Es ist beindruckend, was wir mit derart einfachen Mitteln in der Praxis erreichen können.

Ernährungsphysiologisch interessant als Heilpilze sind fast alle Speisepilze

Hier drei bekannte Heilpilze Beispiele:

ChampignonAgaricus bisporus – Champignon

Der Champignon enthält Vitamin C, E und aus der Vitamin- B- Gruppe Vitamin B12, Thiamin, Niacin, Riboflavin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure, Vitamin D und K. Des Weiteren 20 Aminosäuren, davon 7 essentielle. Auch sind reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente im Agaricus bisporus enthalten.

Pleurotus – AusternseitlingAusternseitling

Der Austernseitling enthält wie der Champignon in etwas größerer Menge Vitamin C und aus der B- Gruppe Thiamin, Niacin, Riboflavin, Pantothensäure, Folsäure und ergänzend Vitamin D. Auch im Austernseitling sind 7 der 8 essentiellen Aminosäuren vertreten und der Pleurotus ist ebenfalls sehr mineralstoff- und spurenelementhaltig. Durch die Substanz Lovastatin leistet der Pleurotus einen wertvollen Beitrag zur Cholesterinsenkung.

Hericium Pilz

Hericium – Igelstachelbart

Ein weiterer beliebter Pilz, der sowohl als Heil- als auch als Speisepilz Verwendung findet, ist der Igelstachelbart. Von 19 freien Aminosäuren enthält er alle 8 für uns essentiellen und bei den Spurenelementen trumpft der Hericium mit organisch gebundenem Germanium, was ja bekanntermaßen unterstützend gegen Tumore zum Einsatz kommt.

Pilze auf dem Speiseplan sind mit Sicherheit zur Entschlackung und zur Gewichtsreduktion sehr empfehlenswert.
Interessant für Vegetarier und Veganer ist, dass im Champignon sogar in kleinen Mengen Vitamin B12 enthalten ist. Es ist die einzige mir bekannte nicht tierische Quelle für dieses wichtige Vitamin.

Welche Heilpilze & Vitalpilze kommen zur Entgiftung, Ausleitung und Gewichtsreduktion in Frage?

Vitalpilz Agariucs (ABM)Agaricus blazeii Murill – Mandelpilz

ABM – Agaricus blazei murill verlangsamt die Zuckerabsorbtion im Darm durch einen hohen Anteil an Chitin, Zellulose, Pektin und polymeren Polysacchariden. Des Weiteren wirkt er positiv auf den Cholesterinspiegel und durch den hohen Faseranteil auf die Verdauung.
ABM Einnahme: 2-3x 1-2 Pulver Kps. vor oder zu dem Essen.

Chagachaga

Seine Fähigkeiten, den Blutzucker, den Cholesterin- und Triglyceridspiegel zu regulieren, wurde durch Studien belegt. (Mizuno et al, 1999). Jeder Vitalpilz mit Blutzucker senkender Wirkung ist ein positiver Begleiter bei der Gewichtsreduktion. In der russischen Volksmedizin ist der Chaga traditionell zur Entgiftung in Gebrauch.
Chaga Einnahme: 2-3x 1-2 Plv. Kps. oder 2-3x 1- 2 Extrakt Kps. vor oder zu dem Essen.

vitalpilz-coprinusCoprinus comatus – Schopftintling

Der Schopftintling hat direkt Blutzucker senkende Wirkung. Der Coprinus fördert die Verdauung und unterstützt die Gewichtsreduzierung.
Coprinus Einnahme: 3x 1-2 Pulver Kps. oder 3x 1 Extrakt Kps. vor oder zu dem Essen.

Cordyceps – Raupenpilz

Cordyceps

Das Extrakt des Cordyceps wirkt stark antioxidativ. Er erhöht die Enzyme SOD (Superoxiddismutase) und Glutathion und sorgt für eine effizientere Sauerstoffverwertung im Körper. Beeindruckend ist eine schnellere Regeneration nach sportlicher Aktivität. Der Cordyceps schützt und unterstützt die Nieren- und Leberfunktion, was eine bessere Ausscheidung von Giftstoffen bedeutet und er reguliert die Hormonachse.
Cordyceps Einnahme: 1- 3x 1-2 Pulver Kps. oder 2x 1-2 Extrakt Kps. vor oder zu dem Essen.

Hericium Pilz

Hericium – Igelstachelbart

Seine durchgreifende, regenerative Wirkung auf entzündete Schleimhäute des Verdauungstraktes legt den Grundstein für eine optimale Verdauung und somit für die Entschlackung des gesamten Organismus.
Hericium Einnahme: 1-3x 1-2 Plv. Kps. oder 1-2x 1-2 Extrakt Kps. vor oder zu dem Essen.

Maitake – Klapperschwamm

Maitake

Trotz seiner hohen Nährstoffdichte ist der Maitake eine große Unterstützung bei der Gewichtsreduktion und Entschlackung, da er kaum Kalorien und einen hohen Ballaststoff-Anteil aufweist. Des Weiteren wirkt er direkt Blutzucker- und Cholesterin senkend.
Maitake Einnahme: 1-3x 1-2 Plv. Kps. oder 1-2x 1-2 Extrakt Kps. vor oder zu dem Essen.

AusternseitlingPleurotus – Austernseitling

Einer der besten Pilze, um Gewicht zu reduzieren, Cholesterin zu senken und gleichzeitig den Körper vor freien Radikalen zu schützen, ist der Austernseitling. Durch seinen Wirkstoff Chrysin ist der Pleurotus ein Genie, sowohl was die Senkung von Cholesterin- und Triglycerid- als auch von Glucose angeht. Des Weiteren hat er stark antioxidative Effekte. Pleuran erhöht z. B. die SOD (Superoxiddismutase) und die GSH-Px-Aktivität (Glutathion- Peroxidase).
Pleutotus Einnahme: 1-3x 1-2 Extrakt Kps. vor oder zum Essen.

Reishi – glänzender LackporlingGlänzender Lackporing

Reishi gilt als der beste leberregenerierende und unterstützende Vitalpilz, wodurch ein Teil seiner stark entgiftenden Wirkung zu erklären ist. Er senkt den Blutzucker durch die Verbesserung des Zuckerstoffwechsels in der Leber und regt die Insulinproduktion an. Durch den hohen Triterpengehalt senkt er Cholesterin- und Triglycerid Spiegel. Auch auf die Lunge und somit auf das Abatmen von CO2 hat er einen stark positiven Effekt.
Reishi Einnahme: 1-3x 1-2 Plv. Kps. oder 1-2x 2Extrakt Kps. vor oder zu dem Essen.

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Literatur:
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